"... ganz saubere, klare und frische Frucht, viel blaubeerige Noten, saftig, appetitlich, tolle Struktur und Balance, feine Tabak- und Ledernoten, tolle, sehr gute Tannine, viel Mokka, frisch gemahlener Kaffee im Finale" (04/2026)
Falstaff: 100 Punkte
"Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Intensive schwarze Waldbeeren, ein Hauch von Wacholder, Kräutern und Tabak, Heidelbeeren, kandierte Mandarinenzesten, sehr facettenreiches Bukett. Stoffig, hochelegant, reife Herzkirschen, finessenreich strukturiert, nahtlose, perfekte Tannine, ein hochdelikater Wein von enormer Länge, umwerfende Mineralität, für eine lange Reifezeit ausgelegt, ein Hauch von Nougat im Nachhall, ein enormes Zukunftsversprechen." - Peter Moser (04/2026)
Yves Beck: 98-100 Punkte
"Geringer Ertrag im Jahr 2025 für Cheval Blanc mit 15 hl/ha – das ist der niedrigste Ertrag in der Geschichte des Weinguts. Es musste viel aussortiert werden, und die Reben auf den kiesigen Böden haben stark gelitten. Die Qualität ist hervorragend, aber die Menge lässt zu wünschen übrig. Das Bouquet ist geprägt von Frische und Finesse. Es offenbart Nuancen von schwarzen Beeren (Heidelbeeren, Cassis) und Lakritz, gefolgt von einem Hauch von Pfingstrosen, Minze und Kakaobohnen. Der Wein ist vom ersten Schluck an cremig und wird von cremigen Tanninen getragen (die nach 30 Minuten Belüftung sogar samtig wirken), die somit perfekt integriert sind. Sie bieten Kraft und Temperament, im Einklang mit der Säurestruktur. Ein linearer Wein, getragen von einer prägnanten Struktur und der daraus resultierenden Frische. Die Kraft ist gut eingebettet, bis hin zum Abgang, wo sie von den Aromen abgelöst wird, die den Nachhall und die Persistenz beleben. Ein dichter und stimmiger Wein, geprägt von einem geringen Ertrag, einem Alkoholgehalt von 12,7 % – also Finesse – und schließlich von einer unglaublichen Kraft, die ihm die nötige Substanz verleiht, um die kommenden Jahrzehnte zu überstehen. Man muss sich Zeit nehmen; auch das gehört zum Wein dazu!" (04/2026)
Jane Anson: 96 Punkte
" Château Cheval Blanc St Emilion 2025 Of all the wines I tasted in the 2025 En Primeur season, this is the one that I have thought about the most. The lowest ever yield at 15hl/ha yield, close to 1961 in terms of volume. There were tiny berries, barely scraping 1g even for the Merlots, even after dropping 10-50% of the grapes even on young vines to minimise water stress. Visually beautiful, deep plum colour, intense, slate, graphite, this has a construction that is clear, muscle, sinew, carved tannins, going long on campfire, chamomile, bitter chocolate, incense, anis, cassis, mint leaf, eucalyptus, crushed rocks, savoury broth. This forces you to project forward - if we are lucky enough to be pulling a bottle out of a cellar in 2060, this Cheval will still be powering along. The honest truth is that I can't tell you with 100% certainly how long it will take to get to its full drinking window. I have not seen a young Cheval with this kind of construction, and I am erring on the side of caution in this note, hoping that it will be more readable in bottle. Stunning and impressive, but I have not yet fallen in love. No Petit Cheval. Harvest September 1 to 18. 3.76ph. Pierre Olivier Clouet director." (04/2026)
Decanter: 96 Punkte
"One of the lowest yields of Cheval Blanc ever at just 15hl/ha with no Petit Cheval made this year. Chinese five spice, cedar, cinnamon, rose buds, soy, purple flowers, blackcurrants and cherries on the nose. Supple and fleshy, round and enveloping yet softly chalky so you get weight but not massive density in the glass. Tannins are wonderful and the power comes underneath not at the fore. Suave, fresh and floats along the palate – generous yet reined in, glossy, bright with lovely acidity. Almost a bit shy and quiet but so well controlled. I love it for its delicacy and hands-off approach. Definitely not a showstopper but given the conditions it’s incredible how they ended up here. Complex, charming, soft, pretty and delicious without trying too hard at all. 3.76pH." - Georgina Hindle (04/2026)
Vinum: 98 Punkte
"Was für ein zauberhafter Duft, Floralität ohne Ende, Veilchen, Kräuter, Cassis, pfefferwürzig, mit kühlem Kamin, komplex, mit Tiefgang und viel Frische im Bouquet; am Gaumen präzis und fokussiert, baut Druck auf, bleibt mit nur 12.7% Alkohol leichtfüssig, die Tannine sind reichlich vorhanden, begleiten die knackige Frucht von A-Z, stets präsent, seidig; der Abgang ist ausgewogen und von grosser Länge. Ein klassischer Cheval-Blanc in diesem paradoxen Jahr." - Adrian van Velsen (04/2026)