Falstaff: 93 Punkte
"Deep dark ruby garnet, opaque core, violet reflections, delicate edge brightening. Ripe plums, candied orange zest, some nougat, underlaid with delicate herbal spice. Medium body, chocolaty texture, ripe tannins, subtle extract sweetness on the finish, mineral aftertaste, well developed." - Peter Moser (04/2026)
Yves Beck: 90-92 Punkte
"Noten von reifen schwarzen Beeren und Minze verbinden sich mit Röstaromen. Der Wein hat einen schlanken Auftakt und ist dennoch leicht cremig. Seine Tannine sorgen für Kraft, während die Säurestruktur Temperament verleiht und im Abgang einen belebenden, erfrischenden Akzent setzt. Ein Wein, der seine verschiedenen Komponenten bündeln und ein Gleichgewicht schaffen muss. Er hat Schwung und Kraft, jetzt muss er sich noch etwas Zeit nehmen, um sich zu etablieren. 2029-2045" (04/2026)
Jane Anson: 92 Punkte
"If you liked the old school rustic character of Cos Labory, you're not going to find it here - instead this is lean, juicy, a little reserved, but great quality. Far more Cabernet Franc in this vintage, and no Petit Verdot (very different from last year where there was high Petit Verdot and almost no Cabernet Franc), and the result is sinewy tannins, blackberry and peony fruit, still underpinned by austere tannins and concentration that speaks to the soils. Enjoyable, if unexpected. Last year in organic conversion. 3.63 pH. 20% new oak, 3rd vintage under the Cos d'Estournel team. Tasted twice." (04/2026)
Vinum: 93 Punkte
"Kräuterwürzig und floral, mit subtiler Röstnote und dunkler Beerenfrucht, darüber eine feine Tabaknote; dichter, dabei feingliedriger Gaumen, das Holz ist perfekt verpackt; endet frisch, würzig und sehr elegant. Der Wein hat in den letzten Jahren deutlich an Präzision gewonnen. Definitiv beobachtenswert." - Adrian van Velsen (04/2026)
Giuseppe Lauria | Fine Wine Guide: 92 Punkte
"Cos Labory galt früher oft als rustikaler Saint-Estèphe mit massiven Tanninen. Heute wirkt der Stil gezähmter, bleibt jedoch auf der maskulinen Seite. Auch der 2025er bestätigt diesen Eindruck, präsentiert sich dabei jedoch deutlich klarer und linearer. In diesem Jahr wurde spürbar mehr Cabernet Franc eingesetzt, auf Petit Verdot wurde hingegen vollständig verzichtet – ein markanter Unterschied zum Vorjahr. Das Ergebnis sind straffe, sehnige Tannine, begleitet von Brombeerfrucht und floralen Noten von Pfingstrose. Die Struktur bleibt von einer gewissen Strenge geprägt und spiegelt die Herkunft der Böden wider, zeigt zugleich aber Präzision und Fokus. Ein eigenständiger, durchaus überraschender Wein mit gutem Entwicklungspotenzial." (04/2026)









