Falstaff: 95 Punkte
"Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, d" (04/2026)ezente Randaufhellung. Feine Kirschenfrucht, Brombeerkonfit, zart nach Nougat und Edelholz, einladendes Bukett. Saftig, elegant, straffe Mineralität, frisch strukturiert, feine Tannine, salzig im Abgang, angenehm lebendiger Stil, sehr gute Länge, sicheres Reifepotenzial." - Peter Moser (04/2026)
Yves Beck: 100 Punkte
"Frische und Reife sind ein hervorragendes Duo, solange sie sich nicht gegenseitig ins Gehege kommen! Bei Larcis Ducasse zum Beispiel bilden sie ein kraftvolles Paar oder, in einer eleganteren Interpretation, eine naheliegende Ehe! Man erwischt sich dabei, wie man " (04/2026) Begriffe wie „Grün“ wagt, aber im Sinne von Frische und Lebendigkeit. Man kann diesen Begriff natürlich umgehen und von Blütenstielen, Pfingstrosen und dann von kreidig-kühlen Noten sprechen, und in diesem Moment versteht man, dass Rebsorten und Terroirs dafür geschaffen sind, gemeinsam zu glänzen. Die Noten von Sauerkirschen und Pfingstrosen sind umgeben von mineralischen Nuancen, nassen Steinen und kreidig-kreidigen Düften. Man ist fast versucht, sich eine Kreide zu schnappen, auf das Bild zuzugehen und die von Larcis Ducasse gestellte Gleichung zu lösen, doch dafür muss man sich ihm taktil nähern. Am Gaumen hat der Wein nichts zu behaupten, er entscheidet sich für Bescheidenheit und überlässt die Aufgabe seinem Terroir, seiner Kraft, seinem Temperament und seiner Tiefe. Nicht, dass er sich selbst genüge, sondern er ist einfach bescheiden genug, um zu glänzen, ohne die Stimme zu erheben! Alles liegt in der Subtilität, schon beim Auftakt. Der Kurs ist vorgezeichnet, und man trifft auf volle, präzise Tannine mit sehr feiner Struktur, unterstützt von einer prägnanten, hervorstechenden Säure, die einem Jedi-Schwert würdig ist und die Aufgabe hat, eventuelle Tannin-Extravaganzen zu bändigen. Aber sie muss kaum auf solche Strategien zurückgreifen, sie lässt eine subtile Süße wirken, die eine außergewöhnliche Harmonie schafft! Dieser Larcis Ducasse zeichnet sich durch eine unwahrscheinliche Gelassenheit und eine ebenso große Präzision aus! Und doch hat er nur unseren Gaumen und unsere Sinne als Bühne… er ist also in der Lage, uns seine Größe zu vermitteln. Wir können uns damit begnügen, ihn zu genießen! Das Leben ist schön. Und dann gilt es natürlich, die Gleichung zu lösen: LC=100. Ein berührender, bewegender Wein." (04/2026)
Jane Anson: 96 Punkte
"Right at the top of the vintage here, full of character and depth, clear intensity and acidity, has the sword-like limestone touch of the vintage but so well shaped and handled. Toasted grilled campfire and bilberry and cassis puree, great quality, rosemary, redcurrant, liquorice. 3.5 pH. Harvest September 10 to 28. 50% new oak." (04/2026)
Vinum: 97 Punkte
"Wie schon im Vorjahr, einer der besten Werte in Saint-Emilion: kühle, komplexe Nase, mineralisch geprägt, rotfruchtig, floral, mit Kirschen und Blutorangen im Duft; fokussierter Gaumen, kein Gramm Fett, dabei mit grossem Druck, hervorragende Tanninqualität, wie aus dem Stein gemeisselt, lebhafte Säure, grosser Spannungsbogen, von bezaubernder Eleganz; erhabene Länge, salines, würziges Finale." - Adrian van Velsen (04/2026)
Decanter: 95 Punkte
"Gorgeously alive blackcurrant aromas on the nose, so pure and expressive. Silky, a little sharp, the acidity is really the focus here with crystalline strawberry fruit. A bit tight, but the tension really drives the flavours forward with a sleek outline. So smooth, the tannins are excellent, I love the very softly chalky, but also slightly chewy aspect here all the while keeping that quite strict, straight, citrus-edged acidity. It’s a live wire. I like it a lot, needs time, but there’s energy and focus for sure. Piercing, mouthwatering, but ends crisp and grippy. 3.50pH. A yield of 40hl/ha." - Georgina Hindle (04/2026)









