Falstaff: 93 Punkte
"Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine schwarze Waldbeerfrucht, zart nach Kräutern, Brombeerkonfit unterlegt. Saftig, frisch strukturiert, rote Herzkirschen, feine Tannine, lebendiger, anregender Stil, verfügt über Entwicklungspotenzial." - Peter Moser (04/2026)
Yves Beck: 96-98 Punkte
"Laroque offenbart sich zurückhaltend, wie ein Künstler, der leise die Bühne betritt, um sich erst einmal umzuschauen! Dennoch sendet er präzise, klar definierte Signale aus und erinnert an Noten reifer Früchte – aber nicht zu reif! Gleichzeitig versäumt er es nicht, die Frische seines lehm-kalkhaltigen Terroirs hervorzuheben, das nicht nur kreidige Nuancen oder Feuersteinnoten begünstigt, sondern auch blumige Akzente. Samten und vollmundig im Auftakt zeigt sich der Wein gelassener als in der Nase. Er ist selbstbewusster geworden und zögert nicht mehr, sein kraftvolles und dennoch subtiles Wesen zu offenbaren. Die Tannine machen sich etwa in der Mitte des Gaumens bemerkbar. Ihre volle Entfaltung erreichen sie jedoch erst am Gaumenende, wo sie ihre beste Wirkung entfalten und gemeinsam mit einer prägnanten Säure, die als tonischer Träger fungiert, dafür sorgen, dass ein unerschütterliches Fundament geschaffen wird. Laroque hat nicht den einfachsten Weg gewählt, sondern den der Relevanz. Man muss es verstehen, Größe zu beanspruchen, wenn man sich in einem solchen Kontext bzw. In den Sphären der Exzellenz befindet. Im Laufe der Jahre haben die Weine von Château Laroque an Selbstbewusstsein und Tiefe gewonnen und sicherlich ein Niveau erreicht, das es ihnen erlaubt, ihre Ambitionen offen zu zeigen. Ein bemerkenswerter Wein, der von der Kombination aus langjähriger Arbeit, einem außergewöhnlichen Terroir und schließlich einem zwar besonderen, aber angesichts des Ergebnisses sehr erfolgreichen Weinbaujahr profitiert!" (04/2026)
Jane Anson: 94 Punkte
"Slate and pumice stone, enjoyable slow build of cassis bud, pomegranate, wet stones, thoroughly enjoyable with plenty of expansion and grip, and estate signature. Harvest September 10 to 19. 50% new oak. Yield 31 hl/ha. 3.4 pH. Beaumartin family." (04/2026)
Decanter: 96 Punkte
"Another great success and value pick for Laroque. Really aromatically complex. Ripe and pristine black bramble berries on the nose, perfumed and nicely fragrant. Lovely aromatic purity. Smooth and so silky, smooth, svelte as Laroque does so well. Mouthwatering with bright acidity but so juicy – strawberry and cherry with a hint of cranberry and soft accents of dried herbs liquorice and wet stones. Grippy but so charming even at this point. Tension with freshness, perfectly polished and friendly. A yield of 31hl/ha with varying yields depending on the terroir from 25-45hl/ha. 3.40pH." - Georgina Hindle (04/2026)
Vinum: 95 Punkte
"Reiffruchtiger und stärker von dunkler Frucht geprägt als auch schon, viel Komplexität und Tiefgang in diesem Bouquet; Brombeeren, Cassis, Veilchenblüten, nur ganz subtil Röstnoten; cremiger Auftakt, satte, reife Frucht, gekontert von pudrigen Kalktanninen und einer hervorragenden Säure, sehr energetisch, mit Druck und Länge, endet mit einem salzigen Touch auf Heidelbeeren. Auch dieses Jahr ist Laroque eine Bank!" - Adrian van Velsen (04/2026)








