"... komplexe Nase, feine florale Noten aber auch viel Frucht, feine Brotkruste, frisches Gebäck, sehr kräftige Tannine, blaubeeriges Finale, maskulines Finale" (04/2026)
Falstaff: 95 Punkte
"Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Leicht buttrig, pfeffrig, Schwarzkirsche, nicht sehr offen, etwas Heidelbeere. Im Mund zeigt sich eine sehr feine Extraktion, da ist eine hohe Menge makellos reifen, feinen Tannins, im Jahrgangskontext hat der Wein eine eher milde Säure. Wirkt unscheinbar, hat aber sehr viel Materie, und die ist hochwertig. U.S.)" - Peter Moser (04/2026)
Jane Anson: 94 Punkte
"Wide ranging and expansive, love the bright cherry pit and damson, a ton of expansion and character, luscious with dark berry fruits, espresso and cocoa bean. Julien Viaud consultant. A new group technical director has come over from Penfolds, Pablo Laborde, joined in early 2026 so for the blending and ageing of this vintage. Harvest September 3 to 25. Yield 23 hl/ha. 50% of the wine in barrels of which 25% is new. 55ha, with a recentering to the historical vineyard around the estate in Pessac. Indigenous yeast fermentation." (04/2026)
Decanter: 96 Punkte
"Really floral on the nose, expressive with ripe red and black fruit, incense perfumed scents and a rich headiness with such aromatic purity. Supple and velvety, round and lively with quite a delicate style here where the focus is on the clarity of the blueberry fruit and the lifted aspects rather than fleshiness or power. Almost understated, a word not often used with Pape. A soft salty, wet stone and chalky aspect on the finish. Definitely fresh with lots of energy here. Elegant and precise with a soft chew on the finish and ripe fruit. 1% Petit Verdot completes the blend. 3.68pH. A yield of 29hl/ha. Ageing 85% in barrels (1/3 new) and 15% in foudres. Harvest 3–25 September." - Georgina Hindle (04/2026)
Yves Beck: 97-98 Punkte
"Was für eine Finesse im Bouquet des Pape Clément, das in seinen vielen Facetten glänzt, ohne dass eine Note die Oberhand gewinnt. Die Nuancen reifer schwarzer Beeren verbinden sich mit Kakaonoten, einem Hauch von Eukalyptus und schließlich roten Beeren. Eine sehr gelungene Verschmelzung von Frische und Reife mit vorbildlicher Vielschichtigkeit und Subtilität. Am Gaumen lässt der Wein keinen Zweifel daran, wer er ist. Seine Identität ist lobenswert. Die Tannine haben eine sehr schöne, feine Struktur und harmonieren mit der durch den Ausbau verliehenen Fülle, während die prägnante Säure für Salzigkeit und Frische sorgt. Ein Wein, der sich durch seine Energie und seinen zeitgemäßen Charakter auszeichnet, der den Charakter nicht in Frage stellt, sondern ihn in den Mittelpunkt rückt und seine Vorzüge noch besser zur Geltung bringt. Nun gilt es noch, die vorhandene Energie bis zum Abgang zu kanalisieren. Der Ausbau dürfte dazu beitragen." (04/2026)