"... sehr schöne, aromatische Nase, etwas Weihrauch, Kirchenbank, saubere Frucht, feine Süße, gewisser Charme, Charakter, gewisse Strenge, gute Balance, klassisch" (04/2026)
Falstaff: 94 Punkte
"Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Einladendes Bukett nach schwarzen Herzkirschen, reifen Brombeeren und Zwetschken, etwas Nougat, feine Edelholznote, Orangenzesten unterlegt. Saftig, stoffig, reife Kirschen, feine Extraktsüße, reife Tannine, gute Frische, zeigt Länge, salzige Nuancen, gutes Reifepotenzial." - Peter Moser (04/2026)
Jane Anson: 92 Punkte
intense dark plum, medium to full acidity, earthy and ripe brambled fruits, love this, beautiful depth of aromatics. Definitely one that needs time over ageing to soften and broaden, because there are plenty of elements here, with breadth and power, but pulls up tight on the finish. (04/2026)
Decanter: 92 Punkte
A smoky, cool and crisp nose. Ripe on the palate, softly chewy with fleshy blackcurrant but also high acidity, liquorice and salty, flint accents on the finish. Quite tight and restrained, focused and all in one line. A little firm but well balanced just less immediately lively than some. A little one tight still. I imagine after ageing this will round out nicely. - Georgina Hindle (04/2026)
Yves Beck: 96-98 Punkte
"Was für ein bezauberndes Bouquet, perfekt ausbalanciert, mit einer Super-HD-Schärfe als olfaktorisches Leitmotiv. Es vereint Tiefe und Frische mit Noten von Veilchen, schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren, Minze und dunkler Schokolade (mit einem kleinen Augenzwinkern in Richtung After-Eights), gefolgt von einem Hauch von Szechuan-Pfeffer und zum Abschluss etwas Eukalyptus. Es ist wie früher, aber mit viel mehr Zwischenschritten! Im Auftakt leicht cremig, verfügt der Wein über kompakte, feinkörnige Tannine, die ihre Kraft subtil zur Geltung bringen. Zwar zurückhaltend, aber aus gutem Grund, denn sie wollen sie gezielt einsetzen, um die Harmonie mit der vorhandenen Spannung zu fördern. Sie halten lediglich das olfaktorische Leitmotiv aufrecht, nämlich eine hohe Auflösung bzw. eine hohe Pixelanzahl. Ein klar definierter, würziger und präziser Wein, dessen Abgang von einer subtilen Herbheit untermauert wird, die ihn zum Leuchten bringt und dessen Finale streckt. Ein ganz großer Wein in der Mache und sicherlich einer der gelungensten Sociando-Mallet, die ich je verkosten durfte. Das sind natürlich Projektionen zum jetzigen Zeitpunkt, aber da ich den Wein recht gut kenne, bin ich überzeugt, dass er diese Leistung mit Bravour bestätigen wird – und bei Sociando ist man nie vor einer noch angenehmeren Überraschung gefeit!" (04/2026)
Vinum: 93 Punkte
"Ein Sociando-Mallet-Duft wie aus dem Bilderbuch; viel Cassis, kühl und mineralisch geprägt, florale Noten; am Gaumen dicht gebaut, zeigt die Opulenz eines warmen Jahrgangs, doch feinste Tannine und eine wunderbare Säure zügeln den Wein; wird am mittleren Gaumen schlanker, hallt sehr lange nach. Ein grosser Sociando, der hervorragend reifen wird." - Adrian van Velsen (04/2026)