Falstaff: 98 Punkte
"Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feiner Lakritzetouch, dunkle Waldbeeren, schwarze Herzkirschen, zarte florale Aspekte, dezente Edelholzwürze, sehr vielschichtiges Bukett. Saftig, hochelegant, schwarze Kirschen, zarte Extraktsüße, feine, integrierte Tannine, mineralisch und balanciert, bleibt gut haften, hat viel Charme, bereits gut antrinkbar, gutes Reifepotenzial." - Peter Moser (04/2026)
Jane Anson: 96 Punkte
"Signature Trotanoy concentration, muscular and intense, it will run and run. Shows a brooding quality that this wine can specialise in during its early years, and we are truly and fully in the slow and steady 50 year category of Trotanoy. Espresso, pumice stone, sage, roasted coffee beans, olive pit, cassis. 19hl/h, Harvest September 1 to 19. 50% new oak." (04/2026)
Decanter: 96 Punkte
"Clean and fresh aromatics – perfumed black fruit. Chewy and ripe, broad and filling but juicy and charming at the same time. It’s quite pent up, definitely coiled and knitted down but there’s such an appealing softness to this expression – definitely not overextacted but harnessing the ripeness of the fruit and delivering an intense, concentrated wine without the density or plushness of a hot vintage. Plums, blackcurrants and cherries, wet stones, oyster shell and a salty liquorice finish. Yum. Captivating." - Georgina Hindle (04/2026)
Vinum: 98 Punkte
"Reiffruchtig, mit Cassisgelée, Himbeeren und Granatapfelsaft; rauchige Noten, Minze, Veilchen, subtile Eichenwürze, sehr komplex; am Gaumen cremig, rund und vollmundig, sehr opulent, üppig, perfekt reife, seidige Gerbstoffe, passende Säure; würziges Finale von fast endloser Länge. Zusammen mit La Fleur-Pétrus einer der besten Pomerol-Weine des Jahres." - Adrian van Velsen (04/2026)
Yves Beck: 98-99 Punkte
"Das Bouquet von Trotanoy offenbart sich langsam. Zunächst zurückhaltend, gibt er seine Nuancen sparsam preis. Schließlich offenbart er einige Pfingstrosen-Noten, die seine Frische verkörpern. Mit etwas Luft wird er großzügiger und zeigt Nuancen von weißen Trüffeln, Heidelbeeren und sogar einen Hauch von Himbeeren. Cremig im Auftakt, verfügt der Wein über samtene, süßliche Tannine. Sie sorgen für Gelassenheit und Fülle, begleitet von einer strukturierenden Säure, die Temperament und Frische verleiht. Am Gaumenende zeigt sich der Wein noch imposanter. So viel Energie, Eleganz und Länge." (04/2026)
Giuseppe Lauria | Fine Wine Guide: 98-99 Punkte
"Dieser Wein stammt, wie mir Christian Moueix im exklusiven Interview erläuterte, von rund 45 Jahre alten Reben. Die Nase ist von beeindruckender Tiefe, geprägt von erdig-lakritzigen Noten, ungemein verführerisch und fast burgundisch in ihrer Anmutung, mit einer betörenden Floralität. Am Gaumen zeigt sich der Wein dicht und zugleich von großer Finesse sowie subtiler Eleganz getragen. Er wirkt äußerst verführerisch, mit lebendiger Frische und einer fast schwebenden, burgundischen Stilistik. Gleichzeitig treten erdige, leicht trüffelige Nuancen hervor. Extrem verdichtet und dennoch feingliedrig – selten habe ich diesen Wein so finessenreich erlebt. Die Tannine sind ultrafein und perfekt integriert. Im pikanten Finale begeistern saftige Lakritze und florale Nuancen, die lange nachhallen. Ein ungemein sublim wirkender und einnehmender Wein, der mit weiterer Reife sogar noch zulegen dürfte. Christian Moueix zeigte sich im Anschluss an die Verkostung wenig überrascht, als ich ihm sagte, dass dies sein bester Wein der Kollektion gewesen sei – was er auf die alten Reben zurückführt, die mit der Trockenheit hervorragend zurechtkamen (siehe das spannende Videointerview auf FINE WINE GUIDE)." (04/2026)









