
... Rosé war einmal uncool.
Rosé war einmal uncool. Kein Witz.
Bis Mitte der 2000er-Jahre galt Rosé vielerorts als netter "Terrassenwein". Mehr aber auch nicht. Wer Eindruck machen wollte, bestellte Rotwein. Oder Champagne. Dann kam Sacha Lichine. 2006 kaufte er Château d'Esclans in der Provence. Seine Idee war ebenso einfach wie mutig: Warum sollte Rosé nicht denselben Qualitätsanspruch haben wie ein großer Weiß- oder Rotwein?
Viele erklärten ihn für verrückt.
Doch heute nennt man ihn den "Godfather of Rosé".

2025 Whispering Angel Château d'Esclans
Mit Weinen wie Whispering Angel hat er Rosé neu definiert und eine Bewegung ausgelöst, die weit über die Provence hinausreicht. Plötzlich stand Rosé auf den Weinkarten der besten Restaurants, in den Beach Clubs der Côte d'Azur und schließlich in den Kellern von Weinliebhaber auf der ganzen Welt. Der Rest ist Geschichte.
Und wenn wir heute eine Flasche Whispering Angel öffnen, trinken wir nicht einfach nur einen der bekanntesten Roséweine der Welt. Sondern einen Wein, der eine ganze Kategorie verändert hat.
"Nachahmung ist schließlich die aufrichtigste Form der Schmeichelei."
Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb Château d'Esclans bis heute zu den spannendsten Namen der Provence zählt.
Heute versuchen Winzer auf der ganzen Welt, genau jenen hellen, eleganten Rosé-Stil zu erzeugen, den Château d'Esclans maßgeblich geprägt hat. Für Sacha Lichine ist das eher Auszeichnung als Ärgernis. Im Falstaff Rosé Spezial bringt er es auf den Punkt: "Nachahmung ist schließlich die aufrichtigste Form der Schmeichelei."
Zum Glück muss man den Stil nicht nachahmen, wenn man das Original genießen kann. Oder man entdeckt darunter einige weitere Rosés, die den Sommer genauso schön machen.
Ihr Team der Bacchus-Vinothek
















